Neuigkeiten von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland

News der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland
  1. Si Young Kim mit Amtsvorgänger Jairyong Lee (v.l.)© Foto: Northern Asia-Pacific Division Goyang/Südkorea, 26.09.2017/APD   Am 19. September wurde Pastor Si Young Kim vom Exekutivausschuss der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten zum neuen Präsidenten der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung in der Nordasien-Pazifik-Region (Northern Asia-Pacific Division, NSD) gewählt. Die NSD umfasst die Mongolei, China, Korea, Japan und Taiwan. „Ich glaube, dass Gott mit mir und mit unseren Mitgliedern in der NSD sein wird“, so Kim nach seiner Nominierung. „Diese schwere Verantwortung ist eine von Gott gegebene Aufgabe.“ Pastor Ted Wilson, Präsident der adventistischen Weltkirche, gratulierte Si Young Kim zur Wahl und verabschiedete den zuvor amtierenden Präsidenten Pastor Jairyong Lee in den Ruhestand. Zur Person Si Young Kim wurde 1954 in Boryeong City/Südkorea, geboren. Er schloss sein Theologie-Studium an der Sahmyook Universität (Seoul) ab und arbeitete anschließend als Pastor in Südkorea. Dort diente er als Jugendabteilungsleiter, Krankenhaus-Seelsorger und Geschäftsführer verschiedener kirchlicher Einrichtungen. Kim promovierte am Adventist International Institute of Advanced Studies auf den Philippinen. Seit 2012 arbeitete er in der teilkontinentalen adventistischen Kirchenleitung NSD in unterschiedlichen Verantwortungsbereichen. Kim ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!
  2. © Grafik: Tobias Koch/ThHF Friedensau bei Magdeburg, 25.09.2017/APD   Bei der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag errang in dem adventistisch geprägten Hochschulort Friedensau bei Magdeburg die CDU die Mehrheit der Erst- und Zweitstimmen. Die AfD erreichte bei den Zweitstimmen lediglich 1,22 Prozent. Zweitstimme: CDU legt deutlich zu Für die CDU stimmten mit der Zweitstimme 48,78 Prozent der Friedensauer Wählerinnen und Wähler. Im Gegensatz zum Bundestrend legte die CDU damit gegenüber der letzten Bundestagswahl vor vier Jahren um gut 10 Prozentpunkte zu. Die SPD erlangte 25 Prozent, ein Verlust von 9 Prozentpunkten. Die Grünen bekamen 10,37 Prozent, die FDP erhielt 7,32 Prozent, auf DIE LINKE entfielen 4,88 Prozent sowie auf die FREIEN WÄHLER 2,44 Prozent der Zweitstimmen. Für die „Alternative für Deutschland“ (AfD) stimmten 1,22 Prozent der Wähler. Erststimme: Manfred Behrens (CDU) vorne Von den Direktkandidaten erlangte in Friedensau Manfred Behrens (CDU) 48,75 Prozent der Erststimmen, gefolgt von Dr. Franziska Kersten (SPD) mit 29,38 Prozent. Für die restlichen Kandidaten gab es folgende Stimmverteilung: DIE LINKE 10 Prozent, GRÜNE 5,63 Prozent, FDP 4,38 Prozent sowie FREIE WÄHLER 1,88 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag in Friedensau bei 67,3 Prozent; das sind fast 6,6 Prozent weniger als vor vier Jahren und deutlich weniger als der Bundesdurchschnitt von 76,1 Prozent. Wahlkreis Börde-Jerichower Land Damit entschieden sich die Friedensauer Wähler anders als im gesamten Wahlkreis 67 (Börde-Jerichower Land), zu dem die Ortschaft Friedensau gehört. Im Wahlkreis liegt die Union mit 32 Prozent der Stimmen an der Spitze, gefolgt von den Parteien AfD (18,9 Prozent), DIE LINKE (16,7 Prozent), SPD (16,2 Prozent), FDP (7,7 Prozent), Grüne (2,9 Prozent) und Sonstige (5,5 Prozent). Friedensau bei Magdeburg Der von Siebenten-Tags-Adventisten 1899 gegründete Ort Friedensau, etwa 30 Kilometer östlich der Landeshauptstadt Magdeburg gelegen, zählt rund 420 Einwohner mit 265 Wahlberechtigten. Seit 1920 eine eigenständige politische Gemeinde, wurde Friedensau 2002 in die Stadt Möckern eingemeindet. Die Ortschaft ist Standort der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit den Fachbereichen Theologie und Christliches Sozialwesen. Weitere Informationen: www.friedensau.de _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!
  3. Dokumentarfilm „Sisterly“© Bildquelle: Berrien Springs, Michigan/USA, 25.09.2017/APD   Der Dokumentarfilm „Sisterly“ von Nina Vallado wurde für den Student Academy Award 2017, auch „Studenten-Oscar“ genannt, nominiert. Als eines von zehn in der Kategorie „Dokumentarfilm“ gelangte das Werk von Vallado bis ins Finale, schied dann allerdings aus. Vallado hatte im Mai 2017 an der adventistischen Andrews Universität in Berrien Springs, Michigan mit einem ausgezeichneten Bachelor-Abschluss in Fine Arts graduiert, teilte Andrews University Campus News mit. Der Film „Sisterly“ thematisiert die Beziehung Vallados zu ihrer autistischen Schwester Lisa. Lisa habe sich bis zu ihrem 16. Lebensjahr nicht wirklich mit Worten ausdrücken können. „Unsere Geschichte im Film zu erzählen hat mich gelehrt, was Schwesternschaft bedeutet“, teilte Nina Vallado mit. „Schwesternschaft ist ein einzigartiges Band, das du mit deinen eigenen Schwestern knüpfst.“ „Schwesternschaft kann kompliziert, chaotisch oder gebrochen sein, aber es ist immer noch Schwesternschaft“, so Vallado weiter. „Mein Film hat mir nur einen Ansatzpunkt gegeben, und ich bin noch nicht fertig.“ Zunächst sei „Sisterly“ von einigen lokalen Filmfestivals abgelehnt worden, bevor Vallado sich an die Academy of Motion Picture Arts and Sciences wandte. Student Academy Award Seit 1973 verleiht die Akademie den Student Academy Award an filmschaffende Studierende in einem internationalen Wettbewerb, an dem jährlich etwa 1.700 Studierende weltweit teilnehmen. Die Preisverleihung findet im Samuel Goldwyn Theater der Akademie statt. _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!
  4. Beauftragung von Michael Putzke und Iris Hahn durch Harald Rückert (v.l.)© Foto: Holger Teubert/APD Kassel, 22.09.2017/APD   In einem Gottesdienst am 21. September in Kassel hat der Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland (EmK), Harald Rückert, Pastor Michael Putzke als leitenden Redakteur und Iris Hahn als stellvertretende Redakteurin der EmK-Kirchenzeitschrift „unterwegs“ in ihre neuen Aufgaben eingeführt. Die Freiheit des Wortes auch innerhalb der Kirche schätzen In seiner Predigt würdigte Putzke „die Freiheit des Wortes“ in der Bundesrepublik Deutschland. Er erinnerte an das diesjährige Documenta-Kunstwerk „Parthenon der Bücher“ in Kassel. Beim Anblick der Installation aus 67.000 Büchern, die „irgendwo auf der Welt einmal verboten waren oder noch verboten sind“, sei ihm klargeworden, „welche Freiheit wir genießen dürfen“. Es stehe uns gut an, die Freiheit des Wortes zu schätzen und zu bewahren, betonte Putzke. Deshalb solle auch die Kirchenzeitung „die verschiedenen Glaubensfarben unserer Kirche abbilden“. Es gebe in der EmK zwar eine herausfordernde Vielfalt, „aber von der Freiheit her, die Christus uns gibt, wollen wir diese Vielfalt wertschätzen“. Dafür stehe „unterwegs“ auch in Zukunft. Bischof Rückert dankte Volker Kiemle, der die EmK-Zeitschriftenredaktion fast neun Jahre geleitet hatte. „Ideenreich und kreativ“ habe Kiemle die Kirchenzeitung vorangebracht und damit viel bewegt. Er wünschte ihm für seine neue Aufgabe als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Diakoniewerk Martha-Maria in Nürnberg den Segen Gottes. „unterwegs“ als Magazin für die Reise durch unsere Zeit Rückert erinnerte daran, dass Michael Putzke 2008 den Ökumenischen Predigtpreis, gestiftet vom Verlag für die Deutsche Wirtschaft, für die „beste Predigt“ des Jahres erhalten hatte. Der Theologe wisse mit dem Wort umzugehen. Der Bischof wünschte ihm und der Grafikerin Iris Hahn, dass sie mit „leidenschaftlicher Textarbeit“ sowie „Kreativität und Fachkompetenz“ wie auch „gutem Gespür für die Themen, die die Menschen in unseren Gemeinden bewegen“ die Kirchenzeitung weiterentwickeln. Holger Teubert, langjähriger Chefredakteur der Deutschlandredaktion des Adventistischen Pressedienstes (APD), bezeichnete in einem Grußwort „unterwegs“ als ein „Reisemagazin“, das die Mitglieder und Freunde der EmK „gut durch unsere Zeit“ führen könne. Dazu gehöre ein Gespür für die Themen die aufgegriffen werden müssen sowie Autorinnen und Autoren, „deren Artikel hilfreich sind und Orientierung vermitteln“. Ohne kirchliche Zuschüsse Die Zeitung „unterwegs“ der Evangelisch-methodistischen Kirche ist ein zweiwöchentlich erscheinendes Magazin mit einem Umfang von 24 Seiten. Die Auflage beträgt 5.000 Exemplare. Laut Klaus Ulrich Ruof, Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecher der EmK in Deutschland, werde die Zeitung im Wesentlichen durch die Abonnenten und nur durch einen geringen Teil durch Werbeeinnahmen finanziert und komme ohne kirchliche Zuschüsse aus. _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!
  5. Teil des Eingangsportals der Andrews University© Foto: Jens Mohr/APD Berrien Springs, Michigan/USA, 20.09.2017/APD   Der amerikanische Informationsdienst U.S. News & World Report publiziert jedes Jahr eine Rangliste der besten Universitäten in den USA mit knapp 50 Kategorien. Diese Auflistung soll Studenten bei der Auswahl des Studienplatzes Hilfestellung geben. In der Rangliste 2018 wurde die adventistische Andrews Universität in Berrien Springs, Michigan, mit den Universitäten von Nevada in Las Vegas und der Rutgers Universität in Newark im ersten Rang der nationalen Universitäten mit der größten ethnischen Vielfalt gelistet. In den vergangenen Jahren sei die adventistische Andrews University in der Kategorie der ethnischen Vielfalt jeweils auf dem zweiten Rang und vor zehn Jahren im Rang dreizehn gelistet worden, schreibt die Universität auf ihrer Homepage. In ihrer Reaktion auf die Rangliste 2018 sagte Andrea Luxton, Präsidentin der Andrews-Universität: „In einer globalen und diversifizierten Umgebung bietet eine Universitätsgemeinschaft, welche diese Realitäten widerspiegelt, den Studenten eine einmalige Gelegenheit, sich darauf vorzubereiten die Welt zu verändern.“ Dies sei ein wichtiger Aspekt des Leitbildes der adventistischen Andrews Universität: „Nach Wissen streben. Glauben bekräftigen. Die Welt verändern.“ Laut Luxton komme jeder fünfte Studierende von außerhalb der USA. Bezüglich der Anzahl von Studierenden mit internationaler Herkunft belege ihre Institution unter den nationalen Universitäten den elften Rang, so die Präsidentin. Im Gesamtranking der besten nationalen Universitäten in den USA liegt die Andrews Universität gemäß Rangliste von U.S News & World Report auf Rang 191 von 311 aufgelisteten nationalen Universitäten. Andrews University Die adventistische Andrews Universität wurde 1874 in Battle Creek, Michigan/USA gegründet und später nach John Nevin Andrews (1829–1883), dem ersten Missionar der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Europa, benannt. Laut eigenen Angaben sind über 3.300 Studierende an den acht Fakultäten eingeschrieben, die rund 200 Studiengänge anbieten: Kunst und Wissenschaft, Luftfahrt, Architektur, Business Administration, Fernstudium, Pädagogik, Gesundheitswesen und Theologisches Seminar. Weitere Infos: www.andrews.edu _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

Freikirchlicher Politikbeauftragter NRW