Neuigkeiten von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland

News der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland
  1. Scheckübergabe Town & Country Stiftung (v.l. ADRA Deutschland e.V.-Geschäftsführer Christian Molke; Programmdirektor ADRA Ukraine, Artem Dikhtiaruk; Landesdirektor ADRA Ukraine, Anatolii Nikituk; Geschäftsführerin der Sierra Massivhaus GmbH & Co KG, Michaelea Sierra Lois und ADRA-Regionalkoordinatorin Europa & Deutschland, Alexandra Michel-Döbler)            © Foto: Barbara Reeder Weiterstadt bei Darmstadt, 23.11.2017/APD   Die Adventistische Entwicklungs- und Entwicklungshilfe ADRA Deutschland erhielt im Rahmen des diesjährigen Town & Country Stiftungspreises eine Spende von 1.000 Euro. Der Stiftungspreis wird in diesem Jahr bereits zum fünften Mal von der Town & Country Stiftung zur Unterstützung benachteiligter Kinder vergeben. Das Spendengeld kommt laut ADRA-Pressesprecher Martin Haase dem von ADRA unterstützten Gesundheits- und Familienzentrum „Hands of Hope“ in der ukrainischen Hauptstadt Kiew zugute. Das Zentrum diene als Anlaufstelle für Familien und Kinder in Krisensituationen sowie für Binnenflüchtlinge aus den vom Krieg betroffenen Regionen Donezk oder Luhansk. Benachteiligte Kinder und Jugendliche erhielten dort medizinische und psychologische Versorgung und zerrüttete Familienstrukturen würden langfristig stabilisiert. Town & Country Stiftung Die Town & Country Stiftung wurde 2009 von Gabriele und Jürgen Dawo mit dem Anliegen ins Leben gerufen, um unverschuldet in Not geratenen Hauseigentümern und benachteiligten Kindern zu helfen. _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!
  2. Symbolbild© Foto: JClks/Wikimedia Commons Stuttgart, 23.11.2017/APD   94 Prozent der Jugendlichen zwischen zwölf und 19 Jahren in Deutschland tauschen sich regelmäßig über WhatsApp aus. Auf Platz zwei der mindestens mehrmals pro Woche genutzten Kommunikationsanwendungen steht Instagram (57 %), knapp dahinter liegt Snapchat mit 49 Prozent regelmäßigen Nutzern. Facebook (25 %) wird nur noch von einem Viertel der Jugendlichen regelmäßig genutzt. Das sind erste Ergebnisse der JIM-Studie 2017 (Jugend, Information, [Multi-] Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs), die am 30. November veröffentlicht wird. Jugendliche auf Snapchat am aktivsten Der Detailvergleich der Nutzer von Instagram und Snapchat zeigt, dass Jugendliche auf Snapchat deutlich aktiver sind: Zwei Drittel der Snapchat-Nutzer verschicken selbst häufig Snaps, während bei Instagram nur jeder fünfte Nutzer häufig selbst Inhalte postet. Auf beiden Plattformen sind die Zwölf- bis 19-Jährigen am häufigsten Follower von Leuten, die sie persönlich kennen. Während bei Instagram auch Accounts zu einem bestimmten Thema, von Internet-Stars oder anderen Stars und Prominenten, etwa aus der Musik- oder Sportbranche, eine Rolle spielen, steht bei Snapchat der persönliche Aspekt im Vordergrund, Snaps von Stars spielen eine untergeordnete Rolle. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Instagram mit 57 Prozent regelmäßigen Nutzern (2016: 51 %) seine Position im Medienalltag der Jugendlichen leicht ausbauen, auch bei Snapchat (2017: 49 %, 2016: 45 %) ist der Anteil regelmäßiger Nutzer unter den Jugendlichen leicht gestiegen. Bei Facebook hingegen (2017: 25 %, 2016: 43 %) ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. WhatsApp vorn Bei der konkreten Frage nach den generell für sie persönlich wichtigsten Apps (bis zu drei Nennungen waren möglich) zeigt sich ein ähnliches Bild: Für neun von zehn Jugendlichen, die Apps auf dem Handy installiert haben, zählt WhatsApp (88 %) zu den wichtigsten Angeboten. 39 Prozent nennen Instagram. Snapchat (34 %) und YouTube (32 %) zählen für je ein Drittel der Jugendlichen zu den unverzichtbaren Anwendungen auf dem Smartphone. Facebook wird nur von 13 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen genannt. Studienreihe JIM Die Studienreihe JIM wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1998 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk durchgeführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der Jugendlichen in Deutschland ab. Für die Erhebung wurden 1.200 Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren im Frühsommer 2017 telefonisch befragt. _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!
  3. Bürgerkrieg in Jemen, nach einer Karte von Mark Monmonier© Grafik: Ali Zifan/Wikimedia Commons Weiterstadt bei Darmstadt, 22.11.2017/APD   Eine Gruppe deutscher Hilfsorganisationen fordert angesichts der massiven humanitären Krise im Jemen die umgehende, komplette Öffnung der See-, Luft- und Landwege in den Jemen. Wenn die Blockade aufrechterhalten werde, könnten Millionen von Menschen in Folge einer Hungersnot sterben, warnen unter anderem die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA, Aktion gegen den Hunger, Ärzte der Welt, CARE, Handicap International, Oxfam und World Relief Deutschland. Die Hilfsorganisationen äußerten sich sehr besorgt über den erneuten Ausbruch von Cholera und anderer Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser übertragen werden. Das UN-Kinderhilfswerk warne, dass nur noch wenige Impfstoffe gegen Diphterie vorrätig seien. Ende November sollte eine neue Lieferung eintreffen, die Einfuhr sei aber bis jetzt noch nicht genehmigt. Wenn der Impfstoff nicht ins Land gelange, drohten Millionen von Kindern schwere Schäden durch eine eigentlich vermeidbare Krankheit. Folgen des Treibstoffmangels Die Treibstoffknappheit im Jemen verschlimmere zudem den Mangel an sauberem Wasser. Wasserpumpen würden abgeschaltet und Leitungen lägen trocken. Damit wären der Schulunterricht und vor allem der Betrieb von Krankenhäusern stark bedroht. Ärzte und Pfleger bemühten sich zwar, den Betrieb von Operationssälen und Intensivstationen aufrecht zu erhalten, doch andere Stationen müssten geschlossen und Kühlvorrichtungen für Medikamente immer wieder stundenweise abgeschaltet werden, um Treibstoff für Stromgeneratoren zu sparen. Hinzu käme, dass vielen Ärztinnen und Ärzten seit über zehn Monaten kein Lohn gezahlt worden sei. Die meisten Hilfsorganisationen hätten inzwischen weniger als einen Monat Treibstoff auf Vorrat. Wenn Frachtschiffe in den nächsten Tagen keine Erlaubnis erhielten, ihre Ladung in Hodeidah zu löschen, würden die im Land vorhandenen Reserven an Weizen und Zucker in den nächsten drei Monaten aufgebraucht sein. Der Tiefwasserhafen von Hodeidah, über den 80 Prozent der Importe laufen, sowie der Flughafen von Sanaa müssten unverzüglich wieder geöffnet werden, um Nahrung, Treibstoff und Medikamente einführen zu können. Jeder weitere Tag der Blockade bedeute mehr Hunger und Krankheiten für tausende Jemeniten. _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!
  4. Adventisten in Ruanda erhalten Anweisungen vor Einsatz in gemeinnützigem Dienst© Foto: Rwanda Union Mission/Adventist Review Silver Spring, Maryland/USA, 21.11.2017/APD   Die Mitglieder der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Ruanda sind von einem Regierungsvertreter für ihren Einsatz für die Gesellschaft gelobt worden. Wie die nordamerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR) berichtete, leisten Adventisten dort jeden letzten Sonntag im Monat gemeinnützige Dienste. Ruandas Staatsminister für sozioökonomische Entwicklung, Harelimana Cyriaque, lobte die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Ruanda für ihren signifikanten Beitrag zur Entwicklung des Landes. Ende Oktober erklärte er vor Tausenden von Mitgliedern der Freikirche im Distrikt Kicukiro der Provinz Kigali: „Ich freue mich bei euch Adventisten zu sein, wenn wir diesen Monat gemeinnützige Dienste leisten.“ „Adventisten sind Partner der Regierung von Ruanda geworden, als es darum ging, diesen Ort sicherer zu machen.“ Dieses Engagement sei mit Geld nicht aufzuwiegen, so der Staatsminister laut AR. Früher hätte die Bevölkerung Angst gehabt, an dem Gebiet vorbei zu gehen, wo Adventisten ihre gemeinnützigen Dienste leisten, da es ein „Räuberparadies“ gewesen sei. Doch seit 2003, als die Adventisten damit begonnen haben, das Überwuchern zu beseitigen, hätten die Leute keine Angst mehr, dort auch nachts vorbeizukommen, wenn sie spazieren gehen oder joggen. Der Staatsminister forderte die Adventisten auch auf, Korruption zu bekämpfen, eine Kultur der Bewahrung zu pflegen und auf Sauberkeit und Hygiene zu achten, wo immer sie sich befänden. _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!
  5. Marienhöher Sponsorenlauf 2017© Foto: Schulzentrum Marienhöhe Darmstadt, 20.11.2017/APD   Zum jährlichen Infotag lud das Schulzentrum Marienhöhe Darmstadt, eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, am 19. November ein. Dazu kamen zahlreiche Besucher aus Darmstadt und den umliegenden Landkreisen, um sich die Räumlichkeiten, den Campus und Unterrichtsbeispiele anzusehen. Es wurden Informationen zur Grundschule, zur Realschule und zum Gymnasium sowie zum Anmeldeverfahren gegeben. Auch die Internate konnten besichtigt werden. Sich den Herausforderungen des Lebens gewachsen fühlen „Schule fürs Leben“ ist das Motto des Schulzentrums Marienhöhe. „Wir möchten, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Schulzeit den Herausforderungen des Lebens gewachsen fühlen. Wir legen besonderen Wert darauf, dass wir im Unterricht einen Bezug herstellen zur Lebenswelt unserer Schüler, damit die Lerninhalte für sie persönlich relevant werden. Auch unser Angebot an Wahlunterricht und Projekten soll lebenspraktisch sein”, so der Schulleiter, Dr. Christian Noack. Seit dem Schuljahr 2017/18 erhalte jeder neue Schüler der Marienhöhe ein „Portfolio Lebenskompetenz“, das ihn auf seinem Weg des Erwachsenwerdens begleite. „Hier können Zertifikate, Teilnahmebescheinigungen, Zeugnisse, Praktikumsberichte und Gedanken zur beruflichen Zukunft gesammelt werden“, erläuterte Noack. Einsatz für Menschen in Not Die Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Marienhöhe setzten sich regelmäßig für Menschen ein, die kein einfaches Leben hätten. So beteiligten sie sich gerade an der Aktion „Kinder helfen Kindern“ der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA. Durch die Aktion erhielten jedes Jahr in der Weihnachtszeit tausende Kinder in osteuropäischen Ländern, denen es oft nicht so gut gehe wie den Kindern in Deutschland, Geschenkpakete um ihnen eine Freude zu bereiten. Beim alljährlichen Marienhöher Sponsorenlauf seien im September über 30.000 Euro gesammelt worden. Dabei wurde Runde um Runde auf der etwa 800 Meter langen Strecke des Schulgeländes durchlaufen. Die „erlaufenen“ Gelder kämen drei Vorhaben zugute: der Aktion für krebskranken Kinder „Du musst kämpfen, jetzt erst recht“, einem Waisenhaus mit Schule in Kambodscha und einem Projekt für nachhaltige Energieversorgung im Norden von Vietnam, das von der Energieagentur Marienhöhe unterstützt werde. Jedes Jahr fahren Schülerinnen und Schüler der Marienhöhe zu einem Waisenhaus nach Kambodscha, um dort vor Ort Menschen in Not zu helfen, so Schulleiter Noack. Schulzentrum Marienhöhe Das Schulzentrum Marienhöhe, welches auf das Jahr 1925 zurückgeht, wird gegenwärtig von circa 760 Schülerinnen und Schülern besucht. Etwa 50 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 21 Jahren wohnen im Internat. Die Tagesschüler kommen aus Darmstadt und aus den umliegenden Landkreisen, die Internatsschüler aus der Rhein-Main-Region, aus allen Bundesländern und auch aus dem Ausland. Das Schulzentrum umfasst eine Grundschule, eine Realschule, ein Gymnasium sowie ein Kolleg als zweiten Bildungsweg zum Abitur. Weitere Informationen unter: www.marienhoehe.de _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

Freikirchlicher Politikbeauftragter NRW