Neuigkeiten von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland

News der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland
  1. Christliches Gästezentrum „Schönblick“ in Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg© Foto: Matthias Wassermann/Schönblick PR Alsbach-Hähnlein (bei Darmstadt), 23.02.2018   Ab dem 13. März 2018 startet der adventistische Fernsehsender Hope Channel Deutsch mit der neuen Fernsehserie „Schönblick TV“. Unter diesem Namen sollen Mitschnitte von Veranstaltungen im christlichen Gästezentrum Schönblick in Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg, ausgestrahlt werden, teilte der Sender mit. Auslöser für die Zusammenarbeit sei die vorangegangene technische Beratungsleistung durch das Medienzentrum Stimme der Hoffnung für das christliche Gästezentrum Schönblick gewesen. Im Anschluss an die Installation eines neuen, zum Teil ferngesteuerten Kamerasystems im großen Veranstaltungssaal des Gästezentrums wurden Gespräche über die Möglichkeit einer inhaltlichen Zusammenarbeit geführt. Sowohl Kuno Kallnbach (Leitung Seminare, Schönblick) als auch Jörg Varnholt (Operativer Leiter Hope Channel TV) sei schnell klar gewesen, dass viele Veranstaltungen im Gästezentrum Schönblick auch für Hope Channel-Zuschauer interessant wären. Start der Sendereihe ist am Dienstag, den 13. März um 20:15 Uhr auf Hope Channel Deutsch. In der ersten Sendung geht es um das Thema „Verfolgte Christenheit“. Redner ist der seit 2005 amtierende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder. Die Sendungen werden auch in der Mediathek zur Verfügung stehen: www.hopechannel.de/tv/mediathek/ Hope Channel Hope Channel Deutsch ist ein TV-Sender der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, der vom Medienzentrum Stimme der Hoffnung e.V. mit Sitz in Alsbach-Hähnlein bei Darmstadt betrieben wird. Der Sender gehört zur internationalen Senderfamilie Hope Channel, die 2003 in den USA gegründet wurde und aus mittlerweile 47 nationalen Sendern besteht. _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!
  2. Dr. Khashayar Dashtipour und Dr. Miguel López-González (v.l.)© Foto: Loma Linda University Health Loma Linda, Kalifornien/USA, 22.02.2018/APD   Anfang Februar 2018 wurde an der adventistischen Universitätsklinik in Loma Linda, Kalifornien/USA erstmals ein innovatives System zur Tiefenhirnstimulation bei Parkinson-Erkrankungen implantiert. Wie Loma Linda University Health (LLUH) mitteilte, ist die Universitätsklinik damit die erste in Südkalifornien und die vierte Klinik in den gesamten USA, die das Vercise DBS-System zur Behandlung von Parkinson einsetzt. Die Operation führten der Neurologe Dr. Khashayar Dashtipour und der Neurochirurg Dr. Miguel López-González bei einem 81-jährigen Patienten mit Parkinson-Krankheit durch. Dabei wurde ein dünner Draht in die Hirnregion des Patienten eingepflanzt, so LLUH. Darüber erfolgt eine elektrische Stimulation, die hilft, abnormale Hirnaktivitäten zu kontrollieren, die zu Zittern, Steifheit oder langsamer Bewegung führen. Die für die Stromversorgung nötige Batterie habe eine Lebensdauer von 15 Jahren. „Da eine Operation ab einem gewissen Alter ein zunehmendes Risiko bedeutet, muss sich unser Patient nicht wie bei anderen Geräten in drei bis fünf Jahren erneut einer Operation unterziehen“, so Dashtipour. Parkinson-Erkrankung Nach Angaben der Parkinson-Stiftung betrifft die neurodegenerative Erkrankung etwa eine Million Menschen in den USA und zehn Millionen weltweit, teilte LLUH mit. Die Krankheit ist eine fortschreitende Bewegungsstörung, die vor allem die Dopamin produzierenden Neuronen in einem bestimmten Bereich des Gehirns betrifft. Im Laufe der Zeit verursacht die Krankheit Zittern, Langsamkeit der Bewegung, Starrheit der Gliedmaßen und Gleichgewichtsstörungen. Loma Linda University Health Loma Linda University Health (LLUH) umfasst acht Fakultäten der Loma Linda Universität, sechs Krankenhäuser des Loma Linda University Medical Center und mehr als 900 Fakultätsärzte in Südkalifornien. Das 1905 gegründete LLUH ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Bildung, Forschung und klinische Versorgung. Es bietet über 100 akademische Programme und eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für über 40.000 stationäre und 1,5 Millionen ambulante Patienten pro Jahr. LLUH ist eine Organisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!
  3. © Logo: ADRA Deutschland Weiterstadt bei Darmstadt, 22.02.2018/APD   Gegenüber einzelnen Mitarbeitern von Hilfsorganisationen sind kürzlich Vorwürfe bezüglich sexuellen Fehlverhaltens in Hilfsprojekten gemacht worden. Dies nahm die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland zum Anlass „null Toleranz bei Missbrauch und sexuellen Übergriffen“ zu fordern. Gleichzeitig wies sie auf die vorbeugenden Verpflichtungen zum Schutz Begünstigter hin, die alle ehrenamtlich und hauptberuflich tätigen Mitarbeitenden bei ADRA zu unterzeichnen haben. Humanitäre Einsätze basierten auf dem Mandat, für die betroffene Bevölkerungsgruppe Schutz und Hilfe sicherzustellen, so das Hilfswerk. Laut Geschäftsführer Christian Molke bestehe ein Fachbeirat „Sexueller Gewalt begegnen“. An diesen könnten sich alle ADRA-Mitarbeitenden wenden, die von sexuellen Übergriffen Kenntnis hätten oder selbst betroffen seien. Dieses mit Juristen, Seelsorgern und Psychologen besetzte Gremium sei verpflichtet, jedem Hinweis nachzugehen, sagte Molke. Ergänzend zur Humanitären Charta und zu den Mindeststandards in der humanitären Hilfe, wie sie im Handbuch für Nichtregierungsorganisationen „Sphere“ benannt sind, fordert Molke einen verbindlichen Verhaltenskodex zur Prävention von Missbrauch und sexueller Gewalt für alle Mitarbeitenden in humanitären Hilfsorganisationen: „Jede Organisation muss verbindlich und transparent sicherstellen, dass es gegenüber sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch keine Toleranz gibt und dazu vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden. Die vorhandenen Regeln und Werte müssen umgesetzt werden. Das kann nur gelingen, wenn die Problematik im Bewusstsein aller verankert und ‚wach‘ gehalten wird.“ _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!
  4. Billy Graham (1966)© Foto: Warren K. Leffler/Wikimedia Commons Basel/Schweiz, 22.02.2018/APD   Billy Graham, der einflussreichste Evangelist des 20. Jahrhunderts, starb am 21. Februar in seinem Haus in Montreat, North Carolina/USA, im Alter von 99 Jahren, wie pro Christliches Medienmagazin berichtete. Millionen Menschen besuchten seine Evangelisationen rund um den Globus, er führte Gespräche mit insgesamt zwölf amerikanischen Präsidenten und betete mit ihnen. „Mein Großvater hat sein ganzes Leben darin investiert, das Evangelium zu teilen, und heute hat er die Gelegenheit, diese Hoffnung selbst zu erfassen“, heißt es im Statement seines Enkels, Will Graham, gegenüber dem Online-Magazin The Christian Post, als er dessen Tod bekannt gab. Der Baptistenpastor Billy Graham hatte sich im Jahr 2000 weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und litt zuletzt an Parkinson und Krebs. Seine Frau Ruth, mit der er fünf Kinder hat und seit 1943 verheiratet war, starb 2007. Ein einzigartiger Lebensweg Laut pro wurde Graham am 7. November 1918 geboren und begann seinen Dienst 1939. Nach seiner Ordination graduierte er am Wheaton College in Illinois und heiratete 1943 seine Frau Ruth Bell. Graham engagierte sich bei „Youth for Christ“, gründete aber schon wenige Jahre später, 1950, seine eigene evangelistische Organisation, die „Billy Graham Evangelistic Association“ (BGEA), die heute von einem seiner Söhne, Franklin Graham, geleitet wird. Die BGEA produziert Filme, ein Radio- und Fernsehprogramm und veröffentlicht eine Zeitungskolumne sowie das Magazin „Decision“ (Entscheidung). Seit 1957 gab Graham die Zeitschrift „Christianity Today“ heraus. Er selbst hat rund 30 Bücher geschrieben, unter anderem das 1977 erschienene Werk „How to be born again“ (Wie man neu geboren wird), das mit der größten Erstauflage der Geschichte (800.000 Exemplare) gedruckt wurde und seine Memoiren „Just as I am“ (So wie ich bin), die 1998 auch in deutscher Sprache im Brunnen-Verlag erschienen sind. Zuletzt brachte der Hänssler-Verlag 2007 „Jedes Leben – eine Reise“ heraus, ein Buch, in dem Graham Menschen jeden Alters Rat darüber gibt, wie sie ihr Leben konsequent mit Gott führen können. Auch in Deutschland war Graham aktiv und unter anderem am Aufbau der Evangelisationsveranstaltung ProChrist in den 90er-Jahren beteiligt. Seine populärste Massenevangelisation war die „Euro ’70“. Diese Veranstaltung in der Dortmunder Westfalenhalle wurde in viele Großstädte Deutschlands live übertragen. 1993 predigte er bei ProChrist in Essen. „Das Gewissen Amerikas“ Graham sprach offen über Fehler, die er während seines Dienstes gemacht habe, berichtet pro. So räumte er etwa ein, zeitweise das Königreich Gottes mit der amerikanischen Lebensart verwechselt zu haben. Graham hat bis zu seinem Tod auch deshalb nichts von seiner Popularität eingebüßt, weil sein Dienst weit über den eines Predigers und Evangelisten hinausging. Im Laufe der Jahre war er seelsorgerischer Berater verschiedener US-Präsidenten, unter anderem von Richard Nixon, der einst gesagt haben soll, Graham kenne mehr internationale Persönlichkeiten als er selbst. John Connally, ehemaliger Gouverneur von Texas, bezeichnete Graham einst als „das Gewissen Amerikas“. „Keine andere Persönlichkeit dieses Jahrhunderts, lebend oder tot, hat so intime Gespräche mit Machthabern und Berühmtheiten unserer Zeit geführt“, schreibt David Aikman, früherer Korrespondent des Time Magazine, in seinem Buch „Great Souls“ und zählt Treffen mit Winston Churchill, Michail Gorbatschow oder Papst Johannes Paul II. auf. Der 43. US-Präsident George W. Bush sagte einst, Graham habe ihm geholfen, die Alkoholsucht zu überwinden – ohne Graham wäre er nicht Präsident geworden. Graham begründete „Neue Evangelikale Bewegung“ Zeit seines Lebens hat Graham sich für die Ökumene eingesetzt. 1990 sagte er gegenüber Aikman: „Ich habe festgestellt, dass Gott seine Menschen an allen möglichen Orten und in allen möglichen Kirchen und Gruppen hat. Ich habe viele Leute in der katholischen Kirche, Geistliche wie Laien, getroffen, die ich für wiedergeborene Christen halte. Sie mögen andere theologische Ansichten als ich vertreten, aber ich glaube, sie sind Teil der Gemeinde Jesu. Also erachte ich sie als Brüder und Schwestern.“ So gilt Graham heute nicht nur als Begründer der „Neuen Evangelikalen Bewegung“, sondern auch als einer der Geistlichen, die sich gegen ein antikatholisches Dogma stellen und die Geschwisterlichkeit aller Christen weltweit betonen. Allein die Auflistung der Preise und Ehrungen, die Graham im Laufe seines Lebens erhielt, könne fast ein ganzes Buch füllen: So erhielt er etwa den „Ronald Reagan Presidential Foundation Freedom Award“ im Jahr 2000, mit dem sein Engagement für den Frieden gewürdigt wurde, 1996 erhielt er die Goldmedaille des amerikanischen Kongresses, eine der höchsten zivilen Auszeichnungen in den USA, und 1982 den „Templeton Foundation Prize“ für Verdienste im Bereich der Religion. 1966 wurde er mit dem „Big Brother Award“ für seinen Einsatz in der Kinderwohlfahrt geehrt. Aikman schreibt, der einzige große internationale Preis, den Graham bisher nicht erhalten habe, sei der Friedensnobelpreis. Der Prediger hinterlässt fünf Kinder, 19 Enkel und zahlreiche Urenkel. Einst sagte Graham: „Ich freue mich immer mehr darauf, wenn ich wieder mit meiner Frau vereint im Himmel bin und keiner von uns jemals wieder physische Schmerzen durch das Altern oder durch Krankheiten erleben muss.“ Dass es ihn trotz seiner körperlichen Einschränkungen bis ins hohe Alter auf die Kanzel zog, bewies er eindrücklich im Jahr 2005. In New York sprach er bei einer Großveranstaltung vor 242.000 Zuhörern. Es war die letzte seiner Großevangelisationen, durch die er im Laufe seines Lebens weltweit bekannt geworden war. Zum Originalartikel bei pro: _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!
  5. Ted Wilson (li.), Weltkirchenleiter, im Gespräch mit dem Präsidenten von Uganda, Yoweri Museveni© Foto: Prince Bahati/ECD Silver Spring, Maryland/USA, 22.02.2018/APD   Am 16. Februar empfing der Präsident von Uganda, Yoweri Museveni, den adventistischen Weltkirchenleiter, Pastor Ted Wilson, in seiner offiziellen Residenz in Entebbe, rund 20 Kilometer südlich der Hauptstadt Kampala. Ted Wilson hielt sich anlässlich eines viertägigen Pastoralbesuchs in Uganda auf. Als Reaktion auf eine Bitte von Wilson, landesweit die Prüfungen an öffentlichen Schulen nicht auf Samstage zu legen, twitterte Museweni am nächsten Tag, dass er Schritte unternehmen werde, um nicht nur den religiösen Überzeugungen der adventistischen Christen, sondern auch jenen der sonntaghaltenden Christen sowie der Muslime Rechnung zu tragen. Laut Adventist Mission, einer Abteilung am Sitz der Weltkirchenleitung, twitterte Präsident Museveni: „Ich danke Pastor Wilson für seinen Besuch in Uganda“, schrieb Museveni auf Twitter. „Ich gratuliere den Mitgliedern der Siebenten-Tags-Adventisten in Uganda für ihre Disziplin. Wir werden den Wunsch der Kirche berücksichtigen, dass unsere Bildungseinrichtungen keine Prüfungen am Samstag durchführen.“ Er habe hinzugefügt: „Wir werden uns auch mit den Interessen anderer christlicher Konfessionen befassen, die das Bedürfnis haben, sonntags von den Schulprüfungen befreit zu werden und ebenso bezüglich der Freitage für die muslimische Gemeinschaft.“ Schön, den „Papst“ zu empfangen Der 73-Jährige Museveni habe der adventistischen Delegation einen herzlichen Empfang bereitet, schreibt Adventist Mission. Wilson habe er mit den Worten empfangen: „Es ist schön, den Papst in meinem Büro empfangen zu dürfen.“ Darauf habe Wilson geantwortet: „Ich bin ein bescheidener Diener Gottes.“ „Wir hatten ein äußerst freundliches Treffen“, sagte Wilson. Museveni kenne die Adventisten. Er sei als kleiner Junge von adventistischen Lehrern unterrichtet worden. Deswegen sei er auch offen für das, was Gott durch die Adventisten in Uganda tue, so Wilson. Adventisten in Uganda In Uganda, mit 40 Millionen Einwohnern, feiern 314.000 Siebenten-Tags-Adventisten in 1.029 Kirchgemeinden und 2.135 Gruppen jeweils samstags, dem biblischen Ruhetag, ihren Gottesdienst. Sie unterhalten eine Sekundarschule, eine Universität, ein Krankenhaus, zwei Ambulanzen, einen Verlag und eine Radiostation. _____________________________________________________________________________ Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

Freikirchlicher Politikbeauftragter NRW